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Autoreparatur

Die Autoreparatur: Was Sie unbedingt wissen sollten

Ob bei der Inspektion, beim regelmäßigen Service oder aufgrund eines Unfalls: Ein Besuch in einer Kfz-Werkstatt ist oftmals mit hohen Kosten verbunden. Vor allem, wenn die eigene Kfz-Versicherung den vorhandenen Schaden nicht abdeckt. Aus diesem Grund ist es wichtig sich umfassend über Autoreparaturen und die Rechte und Pflichten zu informieren. So lassen sich für geringe Kosten gute Ergebnisse erzielen. Denn bei Reparaturen am Lack oder an der Karosserie können oftmals hohe Kosten entstehen, welche die eigene Budget-Planung schnell über den Haufen werfen.

Wie lange habe ich Garantie bei einer Autoreparatur?

Grundsätzlich gibt es bei einer Autoreparatur keine Garantie, sondern nur eine sogenannte Gewährleistung. Die Garantie gilt nur für die verbauten Ersatzteile und wird von Produzenten der Ersatzteile übernommen. Bei der Gewährleistung muss die Werkstatt den Mangel kostenfrei beheben, wenn die Werkstatt diesen Mangel verursacht hat. Es lohnt sich nach der Reparatur das Fahrzeug direkt vor Ort zu prüfen und gegebenenfalls eine Nachbesserung zu verlangen. Je später der Mangel auftritt, umso schwerer ist es nachzuweisen, dass nicht der Fahrer der Verursacher des Mangels ist.

Wie lange darf eine Autoreparatur dauern?

Die Dauer der Autoreparatur hängt vor allem von den benötigten Ersatzteilen und der Auslastung der Werkstätten ab. Geringe Schäden können oftmals in weniger als einem Tag repariert werden. Große Schäden an der Karosserie oder dem Rahmen des Fahrzeuges können deutlich mehr Zeit kosten. Grundsätzlich sollten Sie mit der Werkstatt einen Erfüllungstermin vereinbaren und diesen schriftlich im Auftrag fixieren lassen. Somit haben Sie eine rechtliche Handhabe und die Werkstatt muss sich bemühen diesen Termin zu halten.

Wo werden Reparaturkosten in die Steuererklärung eingetragen?

Die Reparaturkosten können bei einem PKW nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn es sich um ein Dienstfahrzeug handelt. Dies gilt auch, wenn Sie mit Ihrem privaten Fahrzeug Dienstfahrten unternehmen. Wenn es während einer Dienstfahrt zu einem Unfall kommt, dürfen die Reparaturkosten steuerlich abgesetzt werden. Dies gilt nur für die Kosten, welche von Ihnen selber übernommen worden sind. Leistungen der Kfz-Versicherung oder Ihres Arbeitgebers dürfen nicht abgesetzt werden. Fügen Sie Ihrer Steuererklärung eine Kopie der Werkstattrechnung hinzu, um die Kosten gesichert absetzen zu können.

Wie oft kann eine Nachbesserung bei der Autoreparatur erfolgen?

Es gibt keine gesetzliche Regelung für den Bereich der Autoreparatur, welcher die Anzahl der Nachbesserungsversuche regelt. Als Orientierungshilfe kann hier das Kaufrecht gelten, nach welchem man zwei Nachbesserungen in Kauf nehmen muss. Wenn Sie zwei bis drei Nachbesserungsversuche in Kauf nehmen, sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite. Mehr Nachbesserungen sind Ihnen in der Regel nicht zuzumuten.

Was kann man bei einer zu teuren Autoreparatur tun?

Bei der Rechnung der Werkstatt ereilt manchen Autofahrer ein herber Schock. Denn nicht immer sind die Reparaturen am Fahrzeug so günstig, wie es sich der Autobesitzer vorgestellt hat. Denn selbst ein vorher vorgelegter Kostenvoranschlag kann vom endgültigen Rechnungsbetrag abweichen. In der Regel werden nur Abweichungen von maximal 20 Prozent gesetzlich akzeptiert. Wenn eine Reparatur viel zu teuer wird und dies nicht vereinbart wurde, können Sie im Notfall den Rückbau der Teile verlangen. Allerdings gibt es hier rechtliche Grauzonen, welche nicht einfach auszuloten sind. Handelt es sich beispielsweise um Einzelteile, welche für die Fahrsicherheit von entscheidender Bedeutung sind, geht der Gesetzgeber von einer konformen Reparatur aus. Das bedeutet, dass Sie für diese Elemente zahlen müssen. Da diese Fälle oftmals schnell strittig werden, lohnt es sich hier mit einem Fachanwalt und Ihrer Kfz-Versicherung Rücksprache zu halten.

Welches Blech wird für die Autoreparatur benutzt?

Das genutzte Material hängt nicht zuletzt vom Baujahr Ihres Fahrzeuges und den verwendeten Materialien ab. Mittlerweile werden viele Karosseriearbeiten kaum noch durchgeführt, sondern es wird nach Möglichkeit das gesamte Bauteil ersetzt. Dies ist in den meisten Fällen günstiger als die Arbeit mit entsprechendem Spezialgerät an den Blechen und hochfesten Stahl-Legierungen. Diese werden von der Kfz-Industrie eingesetzt, um Sicherheit und Gewicht des Fahrzeuges zu optimieren. Kleinere Schäden werden mit sogenanntem Reparaturblech behoben, welches sich gut formen und anpassen lässt. Durch den passenden Lack und eine gute Vorarbeit der Kfz-Werkstatt, fallen solche Reparaturen kaum ins Auge.

Wann lohnt sich die Autoreparatur nicht mehr?

Es ist schwer zu definieren, ab wann sich eine Autoreparatur nicht mehr lohnt. In der Regel geht man davon aus, dass eine Reparatur sich nicht mehr lohnt, wenn die Kosten für die Reparatur den Restwert des Fahrzeuges übersteigen würden. Wer auf das Fahrzeug angewiesen ist nimmt eine solche Reparatur dennoch in Kauf. Vor allem dann, wenn die finanziellen Mittel fehlen, um ein neues Fahrzeug zu erwerben.

Eine gute Autoversicherung ist umso wichtiger

Um nach einem Schadenfall möglichst schnell die Autoreparatur zu erledigen, ist eine schnelle Abwicklung des Schadenfalls mit der Kfz-Werkstatt unumgänglich. Ein Vergleich von Kfz-Versicheurngen trotz Schufa ist mit dem Kfz-Rechner ebenfalls möglich.

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Top Camping Plätze in Deutschland

Hier wollen wir Ihnen einige TOP Campingplätze in Deutschland vorstellen. Natürlich ist diese Liste nicht vollständig. Gerne führen wir Ihren Campingplatz auch hier auf, wenn Sie uns eine Mail zuschicken und uns bitten den Campingplatz mit aufzunehmen.

Liste der Campingplätze in Deutschland

Campingpark Kühlungsborn

Adresse: Waldstraße 1B, 18225 Kühlungsborn
Telefon: 038293 7195

Camping Hopfensee

Adresse: Fischerbichl 17, 87629 Füssen
Telefon: 08362 917710

Rosenfelder Strand Ostsee Camping

Adresse: Rosenfelder Strand 1, 23749 Grube
Telefon: 04365 979722

LuxOase Camping- & Freizeitpark

Adresse: Arnsdorfer Str. 1, 01900 Kleinröhrsdorf/Dresden
Telefon: 035952 56666

Camping- und Ferienpark Havelberge

Adresse: An den Havelbergen 1, 17237 Userin
Telefon: 03981 247

Südsee-Camp

Adresse: Südsee-Camp 1, 29649 Wietzendorf
Telefon: 05196 980116

Falls Sie Bedarf an einer günstigen Kfz-Versicherung trotz Schufa Eintrag haben, können Sie ganz einfach einen Vergleich durchführen.

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Rabattschutz mit Tücken: Manchmal kommt bei einem Versicherungswechsel das böse Erwachen

Rabattschutz mit Tücken: Manchmal kommt bei einem Versicherungswechsel das böse Erwachen

Wer nach einem Unfall seine Haftpflicht- oder Vollkaskoversicherung in Anspruch nimmt, wird im Folgejahr in aller Regel in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Diese Tatsache kann sich nach und nach zu einer echten Kostenfalle entwickeln, denn im Laufe der Zeit kommen durch die erhöhten Beiträge je nach Einstufung schnell mehrere tausend Euro zusammen. Mit der von vielen Assekuranzen angebotenen Option “Rabattschutz” lässt sich dieser Entwicklung effektiv begegnen. Was viele Versicherte dabei jedoch vergessen: Im Falle eines Wechsels des Versicherers geht dieser Vorteil nicht nur verloren, es erfolgt auch eine sofortige Einstufung nach dem tatsächlichen Schadensverlauf. Vor einer Kündigung sollte dies unbedingt beachtet und nach einem Ausweg gesucht werden, damit das böse Erwachen ausbleibt.

Rabattschutz macht Sinn

Haben Sie zu Ihrem Haftpflicht- oder Kaskovertrag einen Rabattschutz als Zusatzoption gebucht? Dann kann Sie dieses Tarifmerkmal im Falle eines Unfalls vor einer schlechteren Einstufung Ihrer Schadenfreiheitsklasse bewahren. Oftmals bleibt hierbei mindestens ein Schaden pro Jahr ohne Auswirkung. Zwar ist ein Rabattschutz nicht ganz billig, kann sich jedoch insbesondere dann bezahlt machen, wenn Sie Vielfahrer mit einer daraus resultierenden erhöhten Unfallwahrscheinlichkeit sind und sich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses schon im günstigen Tarif eines preiswerten Direktversicherers befinden. Im Normalfall kommen Versicherte ab der Schadenfreiheitsklasse 4 in den Genuss dieser Spar-Möglichkeit, die vor allem für den Kundenkreis der jungen oder bereits durch mehrere Schäden schlecht eingestuften Fahrer attraktiv ist. Sofern Sie zu dieser Gruppe gehören und bislang noch keinen Rabattschutz abgeschlossen haben, sollten Sie diese Option in Erwägung ziehen.

Schutz nur beim eigenen Unternehmen

Aufgrund der Allgemeinen Bedingungen für die Kfz-Versicherung (AKB 2015) wird bei einem Wechsel des Versicherers stets der tatsächliche Schadenverlauf übermittelt; Sondereinstufungen – und genau dazu gehört der Rabattschutz – bleiben unberücksichtigt. Es kann daher insbesondere bei einer über mehrere Jahre wiederholten Inanspruchnahme der Tarifoption “Rabattschutz” zu einer deutlich schlechteren Einstufung kommen. Wichtig ist es deshalb bei allen Überlegungen bezüglich eines Versichererwechsels immer daran zu denken, dass ein bestehender Rabattschutz nur beim eigenen Unternehmen gilt und nicht übertragen werden kann.

Auf den Neukundentarif umsteigen

Aus den vorgenannten Gründen sollte der Wechsel in einen günstigeren Tarif bei einem anderen Versicherer bei bestehendem Rabattschutz immer gründlich geprüft werden. Um nicht in die Falle einer infolge des Rabattschutt-Wegfalls anzusetzenden schlechteren Schadenfreiheitsklasse zu tappen, sollten Sie die Kostenveränderung genau durchrechnen. Es ist dabei aber keineswegs ausgeschlossen, dass Sie trotz der schlechteren Einstufung bei einem anderen Anbieter unterm Strich kräftig sparen können. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Ihr bisheriger Vertrag bei einem eher teuren Unternehmen besteht. Ein guter Tipp kann es ferner sein, beim bisherigen Versicherer nach der Möglichkeit einer Umstellung auf den in aller Regel deutlich günstigeren Neukundentarif zu fragen. Viele Assekuranzen sind bereit, hier Zugeständnisse zu machen, um keine Kunden zu verlieren. Oftmals kann durch ein solches Vorgehen eine Menge Geld gespart werden – und der Rabattschutz bleibt erhalten.

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Autounfall: Was tun bei keiner Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers?

Autounfall: Was tun bei keiner Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers?

Derartige Situationen sind ein Albtraum für jeden Autofahrer: Nach einem Verkehrsunfall stellt sich heraus, dass das Fahrzeug des Unfallverursachers nicht haftpflichtversichert war. Große Probleme bei der Schadensregulierung sind hier fast immer vorprogrammiert, da in so gut wie allen Fällen auch eine finanzielle Forderung gegenüber dem Halter ins Leere geht. Dennoch gibt es effektive Wege, den entstandenen Schaden zu minimieren.

Kein Kavaliersdelikt

Wer sich mit einem Kraftfahrzeug ohne Versicherungsschutz im öffentlichen Straßenverkehr bewegt, macht sich eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) schuldig. Ein solches Verhalten ist keineswegs ein Kavaliersdelikt, sondern wird gemäß § 6 PflVG mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe geahndet. Diese Härte existiert nicht ohne Grund, denn andere Verkehrsteilnehmer können durch den ihnen zugefügten Schaden unter Umständen in große finanzielle Bedrängnis geraten, da sie auf den Kosten für die Reparatur oder den Ersatz ihres Fahrzeugs sitzen bleiben – von den Folgen körperlicher Beeinträchtigungen ganz abgesehen.

Den Unfall polizeilich aufnehmen lassen

Geraten Sie als Auto- oder Motorradfahrer in einen Unfall mit einem offensichtlich nicht versicherten Fahrzeug (erkennbar an der abgekratzten Zulassungsplakette), sollten Sie auch bei augenscheinlichen Bagatellschäden immer die Polizei verständigen und den Unfall aufnehmen lassen. So sichern Sie sich Ihre Ansprüche am besten und helfen zudem auch anderen Verkehrsteilnehmern nachhaltig, da Fahrer ohne Versicherungsschutz unbedingt von der Straße geholt werden müssen. Sollten bezüglich des Bestehens einer Haftpflichtversicherung Unsicherheiten aufkommen, schafft eine Anfrage beim Zentralruf der Autoversicherer überdies schnell Klarheit.

Manchmal greift die Nachhaftung

Grundsätzlich endet eine Kfz-Haftpflichtversicherung mit dem Zeitpunkt der Abmeldung des Fahrzeugs bei der Zulassungsstelle beziehungsweise mit der Beendigung des Versicherungsvertrages infolge Kündigung. Gemäß § 117 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) besteht jedoch eine Nachhaftung von einem Monat. Ereignet sich der Unfall in diesem Zeitraum, steht der alte Haftpflichtversicherer in der Schuld, den Schaden noch zu regulieren. Als Geschädigter können Sie sich daher mit Ihren Ansprüchen direkt an diesen Versicherer wenden. Den genauen Zeitpunkt der Abmeldung oder Kündigung erfahren Sie ebenfalls beim Zentralruf der Autoversicherer.

Keine Rückstufung in der eigenen Vollkasko

Geschädigte mit einer eigenen Vollkaskoversicherung können diese gemäß I.4.1.2e der Allgemeinen Bedingungen für die Kfz-Versicherung (AKB 2015) grundsätzlich ohne Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse in Anspruch nehmen – eine Tatsache, die vielen Geschädigten und nicht selten auch den Sachbearbeitern der Versicherer weitestgehend unbekannt ist. Bleiben Sie hier hartnäckig und wenden Sie sich gegebenenfalls an die Geschäftsführung Ihres Kaskoversicherers, um Ihre Ansprüche durchzusetzen. Selbst tragen müssen Sie hier allerdings in jedem Fall eine eventuell bestehende Selbstbeteiligung.

Letzte Möglichkeit: Die Verkehrsopferhilfe

Über den Garantiefonds der Verkehrsopferhilfe können Sie gemäß § 12 PflVG eine Schadensregulierung beantragen, sofern Sie keine Vollkaskoversicherung besitzen. Die Verkehrsopferhilfe reguliert grundsätzlich Schäden, die im Zusammenhang mit dem Gebrauch eines nicht versicherten Kraftfahrzeugs entstanden sind. Auch eine bei Inanspruchnahme Ihrer Vollkaskoversicherung zunächst aus eigener Tasche gezahlte Selbstbeteiligung können Sie sich hier zurückerstatten lassen. Zögern Sie daher nicht, die Leistungen dieses Vereins in Anspruch zu nehmen. Auf diese Weise lässt sich der Ihnen entstandene Schaden erheblich begrenzen.

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KFZ Versicherung: Bei Fahrerflucht zahlt die Versicherung nicht

KFZ Versicherung: Bei Fahrerflucht zahlt die Versicherung nicht

Das Thema Fahrerflucht wird von vielen Autofahrern unterschätzt: Der berühmte Zettel mit den Kontaktdaten unter dem Scheibenwischer reicht selbst bei einem Bagatellschaden auf dem Parkplatz nicht aus. Die Folgen können bis hin zur Verurteilung wegen Fahrerflucht und vor allem bis zum Versagen des Versicherungsschutzes führen.

Es ist schnell passiert auf den engen Parkplätzen vor den Supermärkten, am Straßenrand oder bei einem Wendemanöver: Der kleine Rempler gegen ein anderes Fahrzeug, die Leitplanke oder einen Baum verursacht zwar meist keinen großen Schaden, kann allerdings fatale Folgen haben. Ist der Geschädigte nicht gleich auszumachen, werden entweder die Kontaktdaten am beschädigten Fahrzeug hinterlassen – oder das Weite gesucht. Wie das Handelsblatt in seinem Auto-Ratgeber vom 19.3.2015 ausführt, handelt es sich zwar bis zu einer Schadenhöhe von 1.000 Euro um einen sogenannten Bagatellschaden, das entbindet den Verursacher jedoch nicht von seiner Pflicht, zur Schadenaufklärung beizutragen.

Die von der Rechtsprechung vorgesehene Wartezeit, die ein Schadenverursacher am Tatort verbleiben muss, ist sehr schwammig mit “angemessen” bezeichnet. Selbstverständlich spielt der Umfang des Schadens selbst dabei eine wichtige Rolle. Allerdings ist eine genaue Zeitangabe nicht möglich, denn was ist angemessen? Zehn Minuten oder eine halbe Stunde? Zumindest sollte der Verursacher alles Mögliche unternehmen, beispielsweise in einem Supermarkt den Halter des Fahrzeuges ausrufen lassen oder die anliegenden Geschäfte aufsuchen und nachfragen. Sicherheitshalber empfiehlt sich immer der Anruf bei einer Polizeidienststelle, sollten alle Bemühungen erfolglos bleiben.

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Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort kann zur Anzeige gebracht werden, selbst wenn eine Information mit den persönlichen Daten hinterlassen wird. Kommt es zur strafrechtlichen Verfolgung und Verurteilung, kann auch die Kfz-Haftpflichtversicherung Sanktionen erlassen: Sie reguliert zwar den entstandenen Schaden, wird sich aber beim eigenen Versicherungsnehmer schadlos halten. Bis zu 5.000 Euro Regress sind durchaus möglich. Bei einem Kasko-Schaden sehen die Versicherungsbedingungen in vielen Fällen noch drastischere Konsequenzen vor: Der Versicherer kann die Regulierung verweigern. Der Versicherungsnehmer ist in jedem Fall zur Schadenminderung und -aufklärung verpflichtet, mit der Unfallflucht verstößt er also gegen seine Obliegenheiten. Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass dies auch für Beschädigungen an Verkehrsschildern, Bäumen oder Leitplanken gilt. Die rechtlichen Folgen können also deutlich weiter reichen, als der Schaden eigentlich wert ist.

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Autonomes Fahren: Was ändert sich für die Autoversicherung

Autonomes Fahren: Was ändert sich für die Autoversicherung

Bordcomputer übernehmen die Kontrolle über das Auto, längst gehören Einparkhilfen und andere Assistenz-Systeme zum gängigen Zubehör moderner Automodelle. Wie sich das auf die Kfz-Versicherung auswirken könnte, dazu kamen in der Online-Ausgabe der SZ vom 30.5.2015 Vertreter verschiedener Versicherungsgesellschaften zu Wort.

Der technologische Fortschritt birgt ein enormes Potenzial, aber eben auch Risiken: Können Fahrzeuge in absehbarer Zeit vollkommen autonom das eingegebene Ziel erreichen, bieten sich auf der anderen Seite auch Angriffsflächen für Manipulationen. Die Meinungen zur Perspektive gehen daher weit auseinander.

Elektronische Assistenzsysteme – Schäden werden weniger

Die Bordelektronik verhindert vor allem Bagatellschäden, darin sind sich Eric Schuh vom Rückversicherer Swiss Re und HUK-Vorstand Klaus-Jürgen Heitmann einig. Schrille Alarmsignale warnen vor Hindernissen, wie beispielsweise schlecht einzusehende Parkhaussäulen oder Poller, und verhindern so die lästigen Kollisionen. Mit rund einem Drittel schlagen sich diese Parkschäden eindrücklich in der Schadenstatistik nieder – die Beiträge dürften also sinken.

Es werden sich ganz neue Fragen stellen, wenn die Bordsysteme vor allem die Haftpflichtschäden drastisch reduzieren: Rund 90 Prozent der gemeldeten Schäden resultieren aus menschlichen Fehlern. Eric Schuh geht sogar so weit, dass die Haftung sich generell in Richtung der Produkthaftpflicht der Hersteller verschieben wird. Diese Perspektive dürfte allerdings nicht im Interesse der Versicherungswirtschaft sein, die allein für die obligatorische Kfz-Haftpflicht rund 16 Milliarden Euro pro Jahr einnimmt.

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Vision Autopilot – die Meinungen gehen auseinander

Eine solche Gefahr sieht Klaus-Jürgen Heitmann nicht, da die Wahrscheinlichkeit für wirklich autonomes Fahren relativ gering wäre. Schon die tägliche Praxis in den Innenstädten, wo immer wieder irrationale menschliche Handlungsweisen zu unvorhersehbaren Gefahrensituationen führen, spricht aus seiner Sicht dagegen. Darüber hinaus ist nicht zu unterschätzen, dass sich Autofahrer immer mehr auf die lieb gewordenen Assistenzen und damit die Technik verlassen. Sie gehen höhere Risiken ein in dem Vertrauen, dass sie vor Gefahren gewarnt würden.

Ein weiterer Diskussionspunkt steht für alle Beteiligten auf der Tagesordnung: Die Elektronik ist angreifbar, Hacker haben Zugriff auf Türschlösser, Bremsen und andere sensible Systeme. Potenzielle Cyberangriffe und das daraus resultierende Gefahrenpotenzial stellen derzeit noch Hindernisse dar, die es zunächst in den Griff zu bekommen gilt. Autonomes Fahren ist zwar in absehbarer Zeit technisch möglich, der Faktor Mensch spielt aber weiterhin die entscheidende Rolle.

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Die beliebtesten Autoversicherer 2015 – Sie haben entschieden

Die beliebtesten Autoversicherer 2015 – Sie haben entschieden

Das Service-Angebot steht bei den Kunden der deutschen Autoversicherer ganz oben auf der Prioritätenliste, wie eine Umfrage ergab. Erstaunlich ist allerdings, dass die vermeintlich in diesem Punkt schlechter aufgestellten Direktversicherer durchaus punkten und mit ihren stringenten Prozessen und ihrem Angebot auch renommierte Filialversicherer abhängen können.

Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv führte das in Hamburg ansässige Deutsche Institut für Service-Qualität eine Befragung von Kunden deutscher Autoversicherer durch. Die Befragten konnten Punkte in drei Kategorien vergeben: Service, Preis-Leistungs-Verhältnis und Vertragsleistungen. Die Ergebnisse wurden nach Filial- und Direktversicherern differenziert – mit überraschenden Ergebnissen.

Direktversicherer haben die Nase vorn

Maximal 100 Punkte konnten pro Versicherer und Kategorie vergeben werden, schon in der Gesamtbetrachtung eröffnen sich die Unterschiede: Vergaben die Befragten an die Filialversicherer durchschnittlich 71,6 Punkte, durften sich die Direktversicherer immerhin über 76 Punkte freuen. Der Bereich Service, der dem Vermuten nach eine Domäne der klassischen Versicherer mit ihren Niederlassungen und Mitarbeitern vor Ort sein müsste, bietet ein ähnliches Bild wie das Preis-Leistungs-Verhältnis: Nur 80 Punkte konnten die Filialversicherer in dieser Kategorie einsammeln, mit 87 Punkten hängen die Direktversicherer ihre konventionellen Mitbewerber klar ab.

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Die Details der Befragungsergebnisse offenbaren weitere Erkenntnisse: Entschieden sich rund 84 Prozent der Direktversicherungskunden für diesen Weg, um in erster Linie von einem günstigen Beitrag zu profitieren, betrug der Anteil bei den konventionellen Versicherern nur rund 40 Prozent. Allerdings gaben mit 26 Prozent deutlich weniger befragte Filialversicherungskunden ihren Frust wegen einer nicht zufriedenstellenden Schadenregulierung an, die Direktversicherer haben hier mit 39,5 Prozent durchaus Nachholbedarf. Im Gegenzug beschwerten sich nicht einmal 17 Prozent aller Befragten über ihren Autoversicherer, wobei die Filialversicherer ihren Kunden mehr als doppelt so oft einen Grund dazu gaben, als dies bei den Online-Mitbewerbern der Fall war.

Gesamtergebnis – beliebteste Autoversicherer

Von den klassischen Filial-Versicherern erreichten nur zwei das Qualitätsurteil “sehr gut”: Die DEVK kann mit 83,7 Punkten den ersten Platz für sich beanspruchen und liegt damit vor der HUK-Coburg mit 81 Punkten und dem auf 77,7 Punkten abgeschlagenen ADAC. Vor allem die DEVK konnte auf gleichmäßig hohe Bewertungen in allen drei Kategorien verweisen, was sich auch auf die Bereitschaft der Kunden, ihre Autoversicherung weiterzuempfehlen, auswirkte.

Die bessere Bewertung für die Direktversicherer zeigt sich schon daran, dass die ersten drei Ränge mit dem Prädikat “sehr gut” von ihren Kunden belohnt wurden: Cosmos Direkt konnte sich mit 84 Punkten nur knapp gegen die Allsecur mit 83,3 Punkten durchsetzen. Die Hannoversche kann auf dem dritten Platz immerhin noch 80,9 Punkte für sich verbuchen. Die Cosmos Direkt tritt den Beweis dafür an, dass Service-Qualität nicht von Filialen abhängig ist. Rund 88 Prozent beurteilten den Telefonservice positiv, dagegen nimmt der Versicherer in Bezug auf Beschwerden den herausragenden letzten Platz ein: Weniger als ein Prozent sahen dafür überhaupt einen Grund.

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Die beliebtesten Automarken und -modelle 2014

Der Golf als Erfolgsmodell von VW findet nur im Saarland weniger Beachtung als im Rest der Republik. Männer dominieren bei Porsche, Jeep und Jaguar, die Damenwelt dafür bei MINI – die Deutschen pflegen ein ganz eigenes Verhältnis zu ihrem Auto. Welche Klischees bedient werden, welche geschlechtsspezifischen und regionalen Unterschieden es in den Präferenzen gibt, das wurde von einer Automarkenstudie von check24.de erhoben.

Das Online-Vergleichsportal CHECK24 hat den im Jahr 2014 akquirierten Kfz-Versicherungsbestand in Bezug auf die präferierten Automarken und -modelle untersucht und dabei sowohl die Geschlechter und Altersgruppen als auch die Zulassungsorte berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen klar, dass deutsche Marken und Modelle die Nase vorn haben.

Männer und Frauen – seltene Einigkeit bei Automodellen

Die Ergebnisse bestätigen die gängige Vorstellung, dass die Männerwelt die PS-starken Boliden bevorzugen, nicht eindeutig: Der VW Golf konnte sich hier vollkommen altersunabhängig durchsetzen. Belegen die Mercedes-C- und E-Modelle besonders in der Ü-70-Gruppe die folgenden Ränge, setzt sich der 3-er BMW bei den Männern generell, aber auch bei den unter 20-Jährigen auf den Platz 2. Während die jüngere Charge den VW Polo auf Rang 3 sieht, kann der Opel Astra diese Platzierung im Durchschnitt aller männlichen Versicherten erzielen.

Die Damenwelt schließt sich an: Der VW Golf dominiert sowohl im Gesamtergebnis mit als auch bei den über 70-Jährigen. Ebenso einheitlich stellt sich der zweite Rang, der vom Opel Corsa eingenommen und vom VW Polo verfolgt wird, dar. Nur die jüngeren Damen sehen den Opel Corsa ganz oben und damit vor VW Polo und VW Golf. Die Kompaktwagen erfreuen sich also der weiblichen Gunst, was sich insbesondere in der Zweitwagen-Statistik niederschlägt: VW Golf vor VW Polo und Opel Corsa. Für die beliebtesten Automarken gibt es auch Autoversicherungen trotz Schufa Eintrag, falls Sie eine negative Bonität haben.

Beliebteste Automarken – auch regional ein einheitliches Bild

Volkswagen setzt sich in der gesamten Bundesrepublik als beliebteste Automarke durch – nur das Saarland macht eine Ausnahme, hier setzt sich Ford gegen VW durch. Auf dem zweiten Platz der Auswertung nach Bundesländern dominiert Opel vor Mercedes, VW und BMW. Die dritten Ränge sind gut gemischt: BMW führt vor Opel, Audi, Mercedes und Ford.

Die Analyse der geschlechterspezifischen Auswahl der Automarken zeigt, dass VW sich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren mit jeweils 17,9 Prozent etablieren konnte. Auf dem zweiten Platz sehen 11,1 Prozent der Frauen Opel, die Männer bevorzugen mit 10,3 Prozent BMW. Ford kann sich über 8,6 Prozent und Rang 3 bei den Frauen freuen. Mit 10,1 Prozent erreicht Opel diesen Platz bei den männlichen Autofahrern.

Klischees werden aber auch bestätigt, denn ein Großteil der versicherten MINI-Modelle wird von Frauen gefahren, dafür überwiegen die Herren bei Porsche, Jeep oder Jaguar. Und auch die Unfallstatistik gibt gängigen Vorurteilen Recht: Um rund 6 Prozent übersteigt die Anzahl der von Frauen gestellten Anträge mit Vorschäden die der Männer.

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Gutes Fahren zahlt sich aus: Immer mehr Versicherer führen Telematik-Tarife ein

Gutes Fahren zahlt sich aus: Immer mehr Versicherer führen Telematik-Tarife ein

Die sogenannten “Telematik”-Tarife werden sowohl unter Autoversicherern wie auch bei den Kunden der Häuser immer beliebter. Dies berichtet “RP Online”. Demnach werden die HUK-Coburg und die Allianz, die beiden größten Autoversicherer der Bundesrepublik, im kommenden Jahr entsprechende Tarife einführen und damit Konkurrenten wie S-Direkt (Sparkassenversicherung) oder der Signal-Iduna folgen, die bereits entsprechende Offerten im Angebot haben. Im Herbst 2015 führen darüber hinaus die Axa, VHV sowie Itzehoer entsprechende Tarife ein.

Die Telematik-Tarife beruhen auf dem Big Brother-Prinzip: Elektronisch überwacht der Versicherer den Fahrstil seiner Kunden und belohnt Wohlverhalten. Vereinfacht gesagt: Wer gut und schonend fährt, spart Geld, weil er zum Teil deutlich weniger für seine Versicherung bezahlen muss.

Damit das System funktioniert, muss eine Box in das Auto der Versicherungsnehmer eingebaut werden: Letztlich handelt es sich um einen Speicherort für die Telemetrie des Fahrzeugs: Wie oft wird gebremst, wie fallen die Beschleunigungsfahrten aus und verhält sich das Auto in den Kurven? Die Antworten auf solche Fragen werden von der Box direkt an den Versicherer weitergeleitet. Bei S-Direkt findet zudem eine GPS-Ortung des Geräts statt – andere Anbieter verzichten darauf allerdings. Mit der Box können darüber hinaus Notrufe abgesetzt und Krankenwagen gerufen werden.

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Box alleine soll Fahrstil verändern

Bei den Versicherern geht man davon aus, dass die Telematik-Tarife im Prinzip für alle Kunden ein gutes Angebot seien. Schon allein die bloße Anwesenheit der Box führe dazu, dass man vorsichtiger fahre, heißt es beispielsweise von der VHV. Diese bietet Preisnachlässe von bis zu 30 Prozent für den eigenen Telematik-Tarif an, allerdings müssen die Kunden dort die Box mit den zugehörigen Service-Angeboten selbst zahlen, was mit jährlich 120 Euro zu Buche schlägt.

So viel kann man mit den Telematik-Tarifen sparen

Andere Versicherer geben diese Kosten nicht an ihre Kunden weiter. Diese können allerdings im Gegenzug auch nur schwer einschätzen, wie viel sie wohl tatsächlich sparen werden: So hat die Signal Iduna für den zugehörigen Sijox-Tarif beispielsweise eine Skala von Null bis Hundert entwickelt, nach der die Fahrer bewertet werden. Einsparungen erreicht man, wenn man wenigstens 50 Punkte auf der Skala erreicht. Die Kosten sinken dann um zehn Prozent. Der durchschnittliche Fahrer schaffe 70 Zähler auf der Skala, heißt es von der Signal Iduna – wohl vor allem, um noch zögerlichen Kunden die Angst vor dem Tarif zu nehmen. Wer auf 100 Punkte kommt, erhält 25 Prozent Nachlass. In Einzelfällen kann man sogar 40 Prozent Rabatt erreichen.

Einige Versicherungen noch skeptisch

Einige Autoversicherungen wollen die Telematik-Tarife noch nicht einführen und sind skeptisch. So erklärte beispielsweise die in Köln heimische DEVK, dass man erst einmal abwarten wolle, schließlich sei das System brandneu. Außerdem sei es möglich, dass die Telematik-Tarifen einen neuen Preiskampf bei den Versicherungen lostreten werden.

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